Gemeinsam für Buchholz

Michael Riedel ist als gemeinsamer Bürgermeisterkandidat von Bündnis 90/Die Grünen, Buchholzer Liste und Volt nominiert worden

Ein Bündnis aus drei Parteien und Wählergemeinschaften – bestehend aus Bündnis 90 / Die Grünen, Buchholzer Liste und Volt – hat den promovierten Chemiker und erfahrenen Industriemanager Dr. rer. nat. Michael Riedel als gemeinsamen Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters nominiert.

Managementkompetenz für die Herausforderungen der Stadt
Mit Michael Riedel setzt das Bündnis auf einen Kandidaten, der fundierte Managementkompetenz und Führungserfahrung mit einer tiefen Verwurzelung in Norddeutschland verbindet. Der 57-jährige Riedel, der nach 14 Jahren Auslandstätigkeit und einer Karriere bis in den Vorstand eines börsennotierten Industriekonzerns nach Buchholz gezogen ist, steht für eine neue Art der Stadtführung, um die Herausforderungen der Stadt anzugehen: lösungs- und umsetzungsorientiert und überparteilich.

Buchholz steht vor großen Aufgaben – vom Realisieren der Energie- und Wärmewende über die Verbesserung der innerstädtischen Mobilität bis hin zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Ich verstehe mich als Brückenbauer, um gemeinsam über Fraktionen hinweg unsere vielfältigen Herausforderungen in Buchholz zu adressieren und gemeinsame Lösungen umzusetzen. Ein enger Austausch mit unseren Bürgerinnen und Bürgern, ein offenes Ohr auch außerhalb des Rathauses und Transparenz ist mir dabei sehr wichtig.

Dr. Michael Riedel, Bürgermeisterkandidat

Buchholz zukunftsfähig machen
Seine Vision umfasst eine moderne, digital führende Verwaltung, klimaneutrale Stadtwerke als regionaler Energie-Champion und die Gründung einer breit getragenen Bürgerstiftung, um das Ehrenamt und kulturelle Angebote flexibel und unbürokratisch zu fördern.

Europa liegt ihm besonders am Herzen – viele gute Lösungen liegen bereits in vielen Städten und Gemeinden vor.

Europäisch gedacht – lokal gemacht, ist gerade in diesen Zeiten wichtiger denn je.

Dr. Michael Riedel, Bürgermeisterkandidat

Michael Riedel überzeugt uns durch seine klare Zielsetzung hin zu einem klimaneutralen und klimaangepassten Buchholz und hat dabei die Machbarkeit und Bezahlbarkeit im Fokus. Wir trauen ihm zu, sich schnell in die komplexen Verwaltungsvorgänge einzuarbeiten, und insbesondere die Kompetenzen seiner potentiellen Mitarbeiter:innen im Rathaus zu erkennen und sie zu motivieren, mit ihm gemeinsam im Team zu arbeiten.

Dr. Christa Nöbl, Vorstandssprecherin Bündnis 90 / Die Grünen im Ortsverband Buchholz

Als unabhängiger Kopf mit klarem Blick von außen ist Michael Riedel der ideale Kandidat, um als Stadtgesellschaft mit ihm gemeinsam die städteplanerischen, ökologischen und finanzpolitischen Herausforderungen endlich anzugehen, vor denen Buchholz mit Blick auf Klimawandel und Artenschutz, Mobilitätswende sowie die dringend notwendige Konsolidierung der baulichen und sozialen Infrastruktur steht.

Dr. Martin Dieckmann, Vorstandssprecher Buchholzer Liste für Umwelt, Soziales & Nachhaltigkeit

Wir freuen uns, dass unsere Vision eines modernen, europäisch denkenden Buchholz mit Michael Riedel ein Gesicht bekommt, das für Fortschritt und Professionalität steht.

Sebastian Speetzen, Co-Local Lead Team Volt Nordheide

Dieses Bündnis ist ein Signal der Einigkeit für Buchholz – gemeinsam für ein nachhaltiges, lebenswertes und bezahlbares Buchholz. Wir bieten den Wähler:innen eine kompetente Alternative jenseits des „Weiter-so“.

Dr. Michael Riedel, Bürgermeisterkandidat

Zur Person
Michael Riedel, geb. in Rheine, verheiratet, aufgewachsen in Salzbergen/Emsland, studiert in Münster/Westfalen mit Abschluss als Diplom-Chemiker und anschließender Promotion zum Dr. rer. nat.

Der 57jährige Riedel hat in seiner 26-jährigen Karriere in der internationalen Chemieindustrie vielfältige Führungserfahrungen in Forschung, Produktion und Vertrieb gesammelt. Zuletzt war er Vorstandsmitglied des börsennotierten Schweizer Konzerns Conzzeta AG. Seit 2022 konzentriert er sich auf seine Herzensthemen und coacht andere Menschen in ihrer Entwicklung.

Ich stelle meine volle Kraft und Erfahrung in den Dienst des Gemeinwohls, um als Brückenbauer gemeinsam mit Bürger:innen, Ratsfraktionen und der Verwaltung pragmatische Lösungen für die Herausforderungen unserer Stadt umzusetzen und Buchholz als lebenswerte Heimat für alle Generationen zu sichern.

Dr. Michael Riedel über seine Motivation

Notstand bei der Altkleidersammlung beseitigen

Im November 2025 hat die Buchholzer Liste einen Antrag initiiert und gemeinsam mit den Fraktionen der CDU und der FDP sowie dem fraktionslosen Stadtratsmitglied Eschment-Reichert im Stadtrat eingereicht, mit dem der sich rapide verschärfende Notstand im Bereich der Altkleidersammlung bekämpft werden soll (Antrag vom 21.11.2025, Vorlage VO 21-26/0905.001). Der Buchholzer Bürgermeister wird hier aufgefordert, den für die Altkleidersammlung und -verwertung zuständigen Landkreis Harburg zur Erfüllung seiner gesetzlichen Pflichten anzuhalten und in Buchholz ein flächendeckendes, ausreichendes Netz an Sammelcontainern zu schaffen, für eine regelmäßige Entleerung und Reinigung der Standplätze Sorge zu tragen sowie die Stadtbevölkerung angemessen über die Sammelstellen und Rückgabemöglichkeiten zu informieren. Weiterlesen

Weniger Bus in Buchholz – ein Rückschritt für die ganze Stadt

Die angekündigte Kürzung der Betriebszeiten des Buchholz Bus stößt bei der Buchholzer Liste auf deutliche Kritik. Ab dem 15. September 2025 fahren die Stadtbusse morgens und abends eine Stunde, samstags sogar fünf Stunden kürzer. Was betriebswirtschaftlich nachvollziehbar sein mag, ist mit Blick auf die Lebensqualität in unserer Stadt – ebenso wie aus sozial-, verkehrs- und klimapolitischer Sicht – ein deutlicher Rückschritt.

Mobilität für alle – auch ohne Auto
Den Buchholz Bus sehen wir nicht als freiwilliges Extra, sondern als Grundvoraussetzung für soziale Teilhabe im Alltag zahlreicher Menschen ohne eigenes Auto – gerade älterer Menschen, Kinder, Jugendlicher oder Menschen mit Behinderung. Wer die Randzeiten streicht, grenzt aus. Zumal ein Führerschein heute bis zu 5.000 Euro kostet – Mobilität wird damit zur sozialen Frage.

Klimaziele in weiter Ferne – Verkehr größter CO₂-Treiber
Landkreis und Land haben sich übereinstimmend auf das Ziel der Klimaneutralität bis 2040 verpflichtet. Buchholz will dies bereits 2035 erreichen. Der Verkehrsbereich ist dabei mit 42 % der größte Emissionsverursacher vor Ort. Wer hier kürzt, anstatt zu investieren, sendet das falsche Signal. Klimaschutz braucht besseren ÖPNV – nicht weniger.

Mobilitätswende ist im Gang
Die von der Stadt beauftragte Modal-Split-Untersuchung zeigt, mit welchen Verkehrsmitteln Buchholzerinnen und Buchholzer ihre Wege zurücklegen: Der Autoanteil ist demnach zwischen 2012 und 2024 von 59 % auf 44 % gesunken, die Busnutzung im selben Zeitraum von 14 % auf 17 % gestiegen. Das zeigt: Die Mobilitätswende ist in Bewegung. Jetzt braucht sie Rückenwind – keinen Rückwärtsgang.

Starker ÖPNV braucht verlässliche Finanzierung
Zwar ist der ÖPNV eine Pflichtaufgabe des Landkreises. Doch ein leistungsstarkes Angebot wie der Buchholz Bus geht über das geforderte Maß hinaus – und ist absehbar in gewohnter Form von den Buchholzer Stadtwerken finanziell nicht zu stemmen. Der Buchholz Bus spielt eine tragende Rolle für Alltagswege in unserer Stadt und benötigt deshalb eine verlässliche Finanzierung mit Rückhalt von Land und Bund. In diesem Zusammenhang blicken wir mit großem Unbehagen auf die anstehende Neuausschreibung des Busverkehrs im Landkreis Harburg. Droht hier ein kompletter Wegfall vom Buchholz Bus?

Fazit
Buchholz ohne seinen Bus? Nicht mehr vorstellbar. Und doch: Weil es sich – in der bewährten Form – um eine freiwillige Leistung für alle Buchholzerinnen und Buchholzer handelt, steht das Angebot auf wackeligen Beinen. Kürzungen gefährden die soziale Gerechtigkeit, den Klimaschutz und insgesamt die Lebensqualität in unserer Stadt. Für die Buchholzer Liste gilt deshalb: alle kommunalen Spielräume zu nutzen, um unseren Buchholz Bus langfristig zu erhalten.

Räte sichtbarer machen

Unsere Co-Fraktionsvorsitzende Grit Weiland hat gemeinsam mit Gudrun Eschment-Reichert (fraktionlos) beantragt, die Sitzungen von Inkusionsbeirat, Klimabeirat, Seniorenbeirat und Jugendrat regelmäßig in den Online-Sitzungskalender der Stadt Buchholz i.d.N. aufzunehmen. Sucht man auf der städtischen Internetseite buchholz.de nach dem „Sitzungskalender“, sollen künftig die Termine der Sitzungen, aber auch die dazugehörigen Tagesordnungen und Protokolle für alle Interessierten an einem einzigen Ort leicht zugänglich sein. Und wozu das alles?

Was etwas sperrig klingt, zielt darauf ab, den Austausch zwischen dem Stadtrat, Beiräten und Jugendrat zu stärken, gemeinsame Anliegen frühzeitig zu erkennen, um sie in politische Entscheidungen einzubinden.

Mir ist wichtig, dass der Informationsfluss zwischen Stadtrat und den Gremien vereinfacht wird und dass man mehr Notiz voneinander nimmt.“

Grit Weiland, Co-Fraktionsvorsitzende der Buchholzer Liste

„Dass es dabei Luft nach oben gibt, machte zuletzt ein Workshop zur Zusammenarbeit zwischen Politik und Klimabeirat deutlich.“

Gudrun Eschment-Reichert, fraktionsloses Ratsmitglied

Zusätzlich sollen die Gremien eigene Themen im städtischen Newsletter „Stadt & Rat“ präsentieren können. Den erst in diesem Jahr auf Antrag der Buchholzer Liste eingeführten Newsletter können alle beziehen, die sich für das Geschehen rund um Stadt und Lokalpolitik interessieren. Anmeldung: hier

Baumschutz statt Kahlschlag am Ortseingang von Holm-Seppensen

1900 engagierte Buchholzer Bürger*innen haben sich für den Erhalt der Streuobstwiese und des Waldes am Ortseingang von Holm-Seppensen ausgesprochen und einen entsprechenden Einwohnerantrag unterschrieben. Sie hatten sich dabei auch für einen alternativen Standort des dringend benötigten Feuerwehr-Neubaus ausgesprochen.

Der Erhalt der Streuobstwiese ist nun gesichert, da die Feuerwehr in der Ortsmitte ein anderes Grundstück erhält. Um nun aber die damit verbundenen Grunderwerbskosten zu decken, muss ein Teil des an die Streuobstwiese angrenzenden Waldgrundstückes als Bauland verkauft werden. Das laut geltendem Bebauungsplan dort zulässige Baufenster bietet aber Spielraum für den Erhalt von Waldflächen. Bürgermeister Röhse hat deshalb auf der letzten Ratssitzung nach vielen Redebeiträgen den engagierten Bürger*innen zugesagt, sich für einen möglichst großzügigen Walderhalt an dieser Stelle einzusetzen.

„Wir möchten ihn jetzt beim Wort nehmen und haben dazu einen Antrag gestellt, das Grundstück im Bieterverfahren zu verkaufen. D.h. es soll nicht nur das Kriterium für den maximalen Erlös gelten, sondern auch der Walderhalt soll bei der Vergabe berücksichtigt werden.“

Gudrun Eschment-Reichert, fraktionsloses Ratsmitglied

Mit diesen Kriterien soll sichergestellt werden, dass bei der angespannten Haushaltslage die Kosten für den Grunderwerb gedeckt sind und es nun endlich zügig vorangehen kann mit dem neuen Feuerwehrhaus.

„Mit diesem Verfahren können wir allen Seiten gerecht werden. Der Haushalt muss nicht zusätzlich belastet werden und auch dem Anliegen der Bürger*innen kann man so entgegenkommen.“

Grit Weiland, Co-Fraktionsvorsitzende der Buchholzer Liste

Nun wird der Rat entscheiden müssen und sich dabei hoffentlich auch an die vielen Unterschriften aus dem Einwohnerantrag erinnern.

Ratsvorlage VO 21-26/0828

Bericht bei buchholz-aktuell.de vom 23.07.2025

Bericht im Nordheide Wochenblatt vom 26.07.2025

Landeszeitung Nordheide vom 01.08.2025